cock

… sieht sich von
Baustellen umbeben

Nein – ruhig waren die letzten Wochen für mich ganz sicher nicht, und von Urlaub konnte keine Rede sein!
Am neuen Kindergarten wird mit Hochdruck weitergearbeitet. Und das Gelände rund um den großflächigen Bau mit den Zufahrten und Zuwegungen erfordert den Einsatz großer Baumaschinen mit Krach und Staub.
Auch die Kanalarbeiten in den Straßenabschnitten vor der Grundschule kommen nur langsam zum Abschluss. Mehrere „Löcher“ zeigen noch die verlegten Rohre und Armaturen – es dauert unendlich, bis alles wieder unter der Teerdecke verschwindet. Stellenweise wuchert jetzt durch den Regen das Unkraut hoch aus den aufgeworfenen Sand- und Erdhaufen.
Mein Blick fällt auch seit vielen Wochen auf das Schulgebäude mit dem Flachdach. Kaum zu glauben, was da alles an Dämmstoffen verbaut wird! Die lustigen Wand- malereien an der Fassade der ehemaligen Astrid-Lindgren-Schule sind verschwunden – einfach „zugedämmt“ und weg. Vielleicht werden spätere Generationen sie dereinst „wiederentdecken“ und restaurieren …
Ebenso ist das Pfarrhaus vom Dach bis zum Keller eine einzige Baustelle. Warm und freundlich soll es unser neuer Pastor Anton Sinningen haben. In diesen Tagen Mitte August ist er öfter hier anzutreffen und hat es nicht versäumt, einen Blick zu mir nach hier oben zu werfen. Und auch ich habe ihm freundlich zugenickt und willkommen geheißen. Ich glaube, wir können bald gute Freunde sein …
Zunächst gilt es aber erst einmal, alle Startschwierigkeiten zu meistern und eine klare Linie zu gewinnen. Somit ist auch diese Situation eine „Baustelle“, die viel Energie erfordert und gute Abstimmung voraussetzt. Es wird wohl nicht zu vermeiden sein, einige Abstriche vom Gewohnten und Liebgewordenen zu machen …
Cock Antonio wird seinen Beitrag zum Gelingen gewiss nicht verweigern und nach Kräften dazu beitragen, in ruhiges Fahrwasser zu kommen.
Die Pfarreiengemeinschaft und der neue Pastor dürfen beide auf Gottes Hilfe bauen, um auch diese „Baustelle“ zu bewältigen, meint

Euer Cock Antonio