Rom II

Wallfahrt der Ministranten nach Rom –
Wir waren dabei!

Am Donnerstag, dem 29. Juli, haben sich zwölf Jugendliche unserer Pfarreien- gemeinschaft St. Antonius Voxtrup und Maria – Hilfe der Christen Lüstringen auf den Weg nach Rom gemacht, um an der Ministrantenwallfahrt teilzunehmen. Begleitet wurden wir dabei von unseren „Teamern“ Pastor Heiner Mühlhäuser, Kaplan Carsten Heyer und Melanie Jakobie.
In Rom waren wir mit Jugendlichen aus dem gesamten Bistum Osnabrück in einem großen Hotel untergebracht. Wir besichtigten viele berühmte Gebäude, wie zum Beispiel das Kolosseum, das Forum Romanum, die Spanische Treppe, den Piazza Navona, eine Katakombe, den Trevibrunnen, das Pantheon … und natürlich den Petersdom. Unter dessen Anblick kamen wir ins Staunen: die unglaublich große Kuppel, die wunderschön verzierte Decke, die riesigen Pforten und die Ausstrahlung dieses Gebäudes schon von weitem waren einfach faszinierend.
Höhepunkt der Ministrantenwallfahrt war das Treffen auf dem Petersplatz mit dem Papst. Insgesamt 53.000 Messdiener und Begleiter aus der ganzen Welt versammelten sich hier.

Sehr danken möchten wir Pastor Mühlhäuser, der uns so gut umsorgt hat, so spendabel war und mit dem wir eine schöne und lustige Zeit hatten. Es war ein tolles Erlebnis, die Kirche aus einer anderen Perspektive zu erleben: zu bemerken, wie viele junge Menschen in der Kirche aktiv und gläubig sind, auch in Hinsicht zu den wenigen Jugendlichen in gewöhnlichen Gottesdiensten.
Auf der Wallfahrt stärkten wir unseren Glauben, hatten eine Menge Spaß und machten nette Bekanntschaften mit anderen Jugendlichen.

Verena Westermann

Rom I

Pfarrer Nixen Raj war für einen Monat als
Geistlicher in derPfarreiengemeinschaft tätig

Nur einen Monat war Pfarrer Nixen Raj bei uns in der Pfar- reiengemeinschaft tätig, um die Zeit nach dem Weggang von Pfarrer Mühlhäuser zu über- brücken. Es war für die Pfarrei- engemeinschaft eine kurze Be- rührung mit der umfassenden Weltkirche und die Begegnung zweier unterschiedlicher Kul- turen im gemeinsamen Glau-_ ben. Die Familie Nettelnstrot, bei der Pfarrer Nixen Raj wohnte, hatte Gelegenheit, ihn ein wenig näher kennenzulernen, und stell- te zum Abschied einige Fragen, die trotz der sprachlichen Schwierigkeiten des Gastes gern beantwortet wurden:
Marlis Nettelnstrot: Wie hat es Ihnen bei uns in der Gemeinde gefallen?
Pfarrer Nixen Raj:
Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, bei Ihnen in der Gemeinde zu sein. Alles war so unglaublich gut organisiert, und ich hatte dank

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der Hilfe vieler Gemeindemitglieder und natürlich von Herrn Pastor Mühlhäuser keinerlei Probleme, mich zurechtzufinden. Alle waren sehr freundlich, kooperativ, liebenswürdig – es hat mir hier einfach gut gefallen.
Wie wurden Sie hier in der Gemeinde wahrgenommen?
Sehr positiv. Ich fühlte mich willkommen und vor allem sehr wohl. Trotz oftmals auftretender sprachlicher Schwierigkeiten von meiner Seite waren alle sehr geduldig und gaben sich sehr viel Mühe, mich zu verstehen (an dieser Stelle nochmal Dank dafür!).
Wie unterscheidet sich eine Gemeinde in Indien von einer Gemeinde in Deutschland?
Für mich ist jede Gemeinde einzigartig und anders als alle anderen. Die Suche nach zwei gleichen oder ähnlichen Gemeinden ist vergeblich. Wenn man also Gemeinden in Indien mit Gemeinden in Deutschland vergleichen will, so lässt sich lediglich sagen, dass sie sich natürlich durch die verschiedenen Kulturen völlig unterscheiden.
Wie waren die Gottesdienste besucht? Wie war das in Indien?
Da gibt es große Unterschiede: In Indien kommen hauptsächlich ältere Leute in die Sonntagsmesse. Das sind aber sehr viele. In Deutschland kommen nur wenige Leute in die Sonntagsmesse, sind dafür aber unterschiedlich alt. In Indien kommen die jungen Leute, Kinder und manche ihrer Eltern sonntags in die Kirche zur Katechese (entweder vor oder nach der Messe).
Wie haben Sie das Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft erlebt?
Zunächst einmal ist diese Pfarreiengemeinschaft eine sehr gute Initiative, um Men- schen zu verbinden. Auch hier gefiel mir das Miteinander besonders gut. Ich fühlte mich während meiner Zeit hier einfach wohl.
Wie lange sind Sie schon in Deutschland/Europa, was machen Sie anschlie- ßend?
Seit etwa vier Jahren bin ich in Europa, in Belgien, um Theologie zu studieren, und nach meinem Aufenthalt hier werde ich wieder zurück nach Belgien gehen, um mein Studium in zwei Jahren (hoffentlich!) als Doktor der Theologiewissenschaften abzuschließen. Danach werde ich zurück nach Indien gehen, um das zu tun, was mein Bischof von mir verlangen wird.


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