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der Hilfe vieler Gemeindemitglieder und natürlich von Herrn Pastor Mühlhäuser keinerlei Probleme, mich zurechtzufinden. Alle waren sehr freundlich, kooperativ, liebenswürdig – es hat mir hier einfach gut gefallen. Wie wurden Sie hier in der Gemeinde wahrgenommen? Sehr positiv. Ich fühlte mich willkommen und vor allem sehr wohl. Trotz oftmals auftretender sprachlicher Schwierigkeiten von meiner Seite waren alle sehr geduldig und gaben sich sehr viel Mühe, mich zu verstehen (an dieser Stelle nochmal Dank dafür!). Wie unterscheidet sich eine Gemeinde in Indien von einer Gemeinde in Deutschland? Für mich ist jede Gemeinde einzigartig und anders als alle anderen. Die Suche nach zwei gleichen oder ähnlichen Gemeinden ist vergeblich. Wenn man also Gemeinden in Indien mit Gemeinden in Deutschland vergleichen will, so lässt sich lediglich sagen, dass sie sich natürlich durch die verschiedenen Kulturen völlig unterscheiden. Wie waren die Gottesdienste besucht? Wie war das in Indien? Da gibt es große Unterschiede: In Indien kommen hauptsächlich ältere Leute in die Sonntagsmesse. Das sind aber sehr viele. In Deutschland kommen nur wenige Leute in die Sonntagsmesse, sind dafür aber unterschiedlich alt. In Indien kommen die jungen Leute, Kinder und manche ihrer Eltern sonntags in die Kirche zur Katechese (entweder vor oder nach der Messe). Wie haben Sie das Miteinander in der Pfarreiengemeinschaft erlebt? Zunächst einmal ist diese Pfarreiengemeinschaft eine sehr gute Initiative, um Men- schen zu verbinden. Auch hier gefiel mir das Miteinander besonders gut. Ich fühlte mich während meiner Zeit hier einfach wohl. Wie lange sind Sie schon in Deutschland/Europa, was machen Sie anschlie- ßend? Seit etwa vier Jahren bin ich in Europa, in Belgien, um Theologie zu studieren, und nach meinem Aufenthalt hier werde ich wieder zurück nach Belgien gehen, um mein Studium in zwei Jahren (hoffentlich!) als Doktor der Theologiewissenschaften abzuschließen. Danach werde ich zurück nach Indien gehen, um das zu tun, was mein Bischof von mir verlangen wird.
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